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Gedanken, Fragen und Antworten zu einem komplexen Thema

In der zweiten Lebenshälfte verändert sich der Stoffwechsel - bei Männern und bei Frauen. Doch was ist genau "der Stoffwechsel"?

Worin liegen genau die Ursachen für einen veränderten Stoffwechsel, wie sich dies bei uns bemerkbar macht und vor allem, was können wir selbst dafür tun, dass unser Stoffwechsel auch ab 50 rund läuft.

Was uns fit und schlank hält …nicht nur in der zweiten Lebenshälfte

(in der ich mich befinde 😊 )

Als «Ü 60» befinde ich mich eindeutig der 2. LH und deshalb ist das Thema «fit, wach und schlank und gesund» sehr in meinem Fokus.

Was sind absolut entscheidende Faktoren ?

Unser Stoffwechsel, die Körperkomposition und damit die Menge unserer Muskelmasse

Schauen wir mal im Detail, was auf Zellebene passiert.

Wir haben ca 60 Billionen Zellen und sekündlich wird eine fünfstellige Zahl an Zellen abgebaut / umgebaut / repariert und neu gebaut…. So erneuert sich die Haut z.B. alle 50 Tage komplett.

Im Laufe eines Jahres werden sämtliche Blutzellen ausgetauscht.

Innerhalb von 12 – 15 Jahren werden die Knochen von innen heraus komplett erneuert und neu gestaltet.

Zusätzlich liefert der Stoffwechsel die Energie für alles, was wir tun; egal, ob wir denken, vor dem PC sitzen oder Sport machen. Dazu muss Energie her !

Wir wissen, dass wir so viel Energie im Körper haben, dass wir 1x um die Erde laufen könnten. Nur unsere Muskulatur würde versagen.

Auch haben wir zB Reparaturprozesse, die mit dem Alter immer umfangreicher werden.

Bei Kindern und Jugendlichen nennen wir das auch Wachstumsprozesse.

Stellen Sie sich das einmal vor, wir entstehen aus einer einzigen Eizelle und einem Spermium und wir kommen dann zehn Monate später bei der Geburt schon mit 20 Billionen Zellen zur Welt. Der Stoffwechsel sorgt dafür, dass wir als Erwachsene 60 Billionen Zellen haben.

Alle unsere gesundheitlichen Faktoren sind abhängig von einem gesunden, ganz intakten Stoffwechsel, der so viel für uns leistet. Das dürfen wir schon wertschätzen.

Die Mitochondrien (Mitos) produzieren unser Zellbenzin. Sie sind in bestimmten Zellen und in unterschiedlicher Anzahl vorhanden.

Wir haben ca 1000 Mitos in einer einzigen Zelle der Muskulatur, trainierte Menschen eher 2000.

Unser Körper produziert enorm viel Energie pro Tag.

Diese Energie wird in den Zellen, durch die Kraft der Mitos hergestellt, indem diese den Sauerstoff (O2), den wir atmen, verarbeiten und biochemisch nutzen.

So können die lebenswichtigen biologischen Prozesse ablaufen, zB Herzschlag / Nierentätigkeit/ Immunsystem.

Dh, wenn wir einen guten Stoffwechsel haben wollen, ist es unsere Aufgabe, uns gut um genau die Zellen zu kümmern, welche mit eben unsere Energie produzieren.

Wir können über unsere Lebensweise nicht nur beeinflussen, wie viele Mitos es sind, sondern auch deren Qualität. Das heisst, wir sind dafür verantwortlich! «Yes, we can!»

Jeder Energieverbrauch führt zu Abfallprodukten. Diese liegen in der Zelle und wir müssen die Zellreinigung aktivieren. So ist zB die Müllabfuhr der Zelle nur aktiv in der Phase, in der keine Nahrung verarbeitet werden muss.

Diese Reinigungsprozesse (Autophagie) müssen regelmässig durchgeführt werden, damit die Zellen aktiv und sauber sind und ihren Funktionen nachkommen können.

Das ist dringend nötig, denn das Grundproblem ist, wenn eine Zelle sich zumüllt, also keine Reinigung erfolgt, führt das in der Regel zu entzündlichen Reaktionen, zu einem vorzeitigen Zelltod und dieser läuft dann programmiert ab.

Kurz gesagt: «wir altern (vorschnell)!»…. das wollen wir nicht haben!!

Zusammengefasst: jeder von uns ist für sich selbst verantwortlich, insbesondere für die Funktionskapazität jeder einzelnen Zelle unseres Körpers.

Und je älter, desto mehr muss Restauriert Renoviert Repariert werden!!

Alterungsprozesse sind wie eine zweite Pubertät (vergleichbar zu Wachstumsprozesse in der Jugend).

Allerdings, ab dem 50. Lebensjahr sind wir wirklich selbst verantwortlich…. schieben es jedoch gerne auf die Hormone / Wechseljahre usw

Der eigentliche FAKTOR ist, wir verändern durch unser Verhalten unseren Körper in seiner Körperkomposition, was für den Stoffwechsel einfach schlecht ist!!

Deshalb meine Aufforderung an uns alle:

Nehmen wir den Stoffwechsel besser in den Blick und rücken die Reparatur und Aufbauphase mehr in den Fokus, damit die Schätze, die wir haben uns noch lange erhalten bleiben.

Dann stellt sich natürlich die Frage, welches sind die Faktoren, auf die wir schauen müssen??

Ganz klar ist dies unser Lebensstil, mit all den Umweltgiften, Nikotin, Alkohol etc.

  • So können wir als erstes versuchen, diese Gifte fernzuhalten…

  • Wir müssen unserem Körper die Baustoffe geben, die ihn Lage versetzen, die Reparatur und den Aufbau zu machen. Am Beispiel eines Hausbaus können wir aufzeigen, und das gleiche gilt auch für unseren Körper, dass wir ihm alle wichtigen richtige Bau- und Vitalstoffe geben müssen, damit er sie für den Stoffwechsel nutzen kann. Je nach Ernährungsweise kann es erforderlich sein, Veränderungen bei der Lebensmittelauswahl vorzunehmen oder Nahrungsergänzungen anzubieten.

  • Aktivieren wir letztendlich unseren Organismus, insbesondere die körperliche Aktivität, um die Körperzusammensetzung erhalten.

  • Es darf nicht passieren, dass unsere Körperzusammensetzung, die wir genetisch mitbekommen haben, in ein Ungleichgewicht kommt.

Und das müssen wir so verstehen: wenn wir eine bestimmte Körpermasse überproportional wachsen lassen, zB die Fettmasse, dann verändert sich unsere komplette hormonelle Situation.

Eine hormonproduzierende (Muskel-)Zelle wird abgebaut und eine andere (Fett-)Zelle wird überproportional hochgefahren (, die nicht dieselben Hormone produzieren kann)

=> das ist zwangsläufig und führt zu einem Missverhältnis.

ZIEL :

Erhalt der Körperkomposition auf einem aktiven Niveau!

Das ist gegeben, wenn:

  • Frauen mindestens 30 -35 % Muskelmasse und

  • Männer mindestens 40 % Muskelmasse haben.

DANN sind wir auf einem vernünftigen Niveau.

Wichtig:

Es braucht dazu kein Sportstudio oder teure Geräte.

Ich zeige Ihnen gerne Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Sie benötigen dazu lediglich eine sogenannte Yogamatte.

Nicht an der Körperhülle erkennen wir, ob der Stoffwechsel schnell läuft, sondern an der Zellaktivität ist das am besten zu erkennen.

Der BMI ist ein schlechtes Mass für die Zellaktivität.

Denn die meisten muskulösen Menschen haben einen aktiven Stoffwechsel, aber einen eher schlechten BMI.

Weitere Faktoren sind:

  • Gib dem Körper das wichtigsten Reinigungs-, Transport-, Lösungsmittel, das ist WASSER!

  • Gib dem Körper ausreichen H2O. Denn nur durch H2O wird die Versorgung garantiert.

Wir haben wir ca 5 l Blut im Körper.

Es ist das wichtigste Information-, Kommunikations- und Versorgungsmittel in unserm Körper.

Halte das Niveau deiner Körperflüssigkeit deshalb möglichst hoch.

Auch das wissen wir, insbesondere bei Menschen, die einen hohen Fettanteil haben:

Fett bindet weniger H2O als Muskelmasse. Daraus folgt, verändert sich der FlüssigkeitsHH im Körper wird entsprechend die Versorgung der Zellen schlechter, als bei aktiven gut versorgten schön prall gefüllten Organsystemen.

  • Klassisches Beispiel dafür ist die Bandscheibe !

  • Schlimm sind die Snacks und Häppchen zwischendurch: Pausen beim Essen machen !

  • Im Biorhythmus leben (Tag / Nacht beachten, weil wir durch natürliches Licht getacktet sind.

  • nicht zu wenig essen: der Körper baut bei Hungerphasen die Muskeln (aktive Zellmasse) ab,

  • …. Und so weiter….

Optimieren Sie Ihren Stoffwechsel

Hierzu biete ich meine Unterstützung an.

Ich lade Sie herzlich ein, die Tanitawaage auszuprobieren (keine Zusatzkosten zur Sitzung) und Ihre individuellen Fragen zu stellen. Setzen Sie sich eigene Ziele und wir schauen, wie Sie Ihre Ziele optimal formulieren und erreichen können.

…auch durch Unterstützung des regelmässigen Wiegens auf der Tanitawaage

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